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Fraktionierung und Charakterisierung von Hydroxyethylstärke
Tanja Haase (1996)


Hydroxyethylstärke (HES) wird aus Amylopektin durch Hydroxyethylierung hergestellt und dient in der Medizin als Blutplasmaersatzstoff. Darunter versteht man Substanzen, deren Lösungen nach intravenöser Zufuhr ein vermindertes Blutvolumen für einige Zeit normalisieren und die plasmatischen Blutbestandteile ersetzen können. Im Gegensatz zu den Dextranen und Gelatinen hat HES den Vorteil, bei Infusion keine unerwünschten Nebenwirkungen wie z.B. allergische Reaktionen hervorzurufen. An alle Plasmaersatzmittel wird die wichtige Anforderung gestellt, daß sie keine kurzkettigen Anteile enthalten, da diese die Tendenz zur Zwischenspeicherung im Gewebe herabsetzen.

Die niedermolekularen Anteile der HES werden derzeit üblicherweise mit Hilfe von geeigneten Trennmembranen entfernt. Es war Ziel dieser Arbeit, diese Abtrennung mit Hilfe eines im Arbeitskreis entwickelten Verfahrens, der kontinuierlichen Polymerfraktionierung (CPF), durchzuführen. Zu diesem Zweck standen zwei technische HES-Proben zur Verfügung. Für beide sollte ein geeignetes Lösungsmittel/Fällungsmittel-System gefunden und damit ternäre Phasen-diagramme bestimmt werden. Im Anschluß daran sollte eine der beiden HES-Proben mittels CPF fraktioniert und die einzelnen Fraktionen bzgl. ihres Molekular-gewichtes charakterisiert werden. In diesem Zusammenhang sollte außerdem versucht werden, eine Kuhn-Mark-Houwink-Beziehung für die Hydroxy-ethylstärke aufzustellen.


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